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Von 2025 zu 2026: Wie sich der Blick auf Digitalisierung in Pflege und Sozialwesen verändert

Ein Jahr nach der Trendstudie 2025 richtet myneva den Blick neu aus und fragt mehr als 3.500 Fach- und Führungskräfte aus sieben europäischen Ländern, ob und wie Digitalisierung und KI im Arbeitsalltag tatsächlich entlasten.

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myneva

Veröffentlicht: 27.08.2026
Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Hohe Motivation trifft auf strukturellen Druck: Die Trendstudie 2025 zeigt, dass Fachkräfte ihren Beruf aus Überzeugung ausüben. Stress, Arbeitsbelastung und fehlende personelle Ressourcen gefährden diese Motivation jedoch zunehmend. 
  • Der Fokus verschiebt sich von der Nutzung zur Wirkung: 2026 untersucht myneva, ob und wie digitale Lösungen und KI tatsächlich Zeit sparen, Fachkräfte entlasten und die Versorgungsqualität verbessern. 
  • Die Ergebnisse werden erstmals gemeinsam eingeordnet: Beim European Care Summit am 23. September 2026 werden die Erkenntnisse vorgestellt und mit Expertinnen und Experten aus Pflege und Sozialwesen diskutiert.

Wie kann eine hochwertige Versorgung gelingen, wenn Fachkräfte zunehmend unter Zeit- und Arbeitsdruck stehen? Die myneva Trendstudie „Pflege & Soziales 2025“ hat untersucht, was Fachkräfte motiviert, welchen Belastungen sie ausgesetzt sind und wie weit die Digitalisierung in den Einrichtungen vorangeschritten ist. 

Die Ergebnisse zeigen: Pflege- und Sozialfachkräfte in Europa üben ihren Beruf aus Überzeugung aus – sie wollen helfen, gestalten und Sinn stiften. Doch Stress, Zeitdruck und Bürokratie gefährden diese Motivation. Digitale Lösungen gelten als wichtiger Hebel zur Entlastung und sind in vielen Einrichtungen bereits Teil des Arbeitsalltags. Häufig beschränkt sich ihr Einsatz jedoch noch auf einzelne Prozesse. 

Vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung von KI und digitalen Technologien richtet die Trendstudie 2026 den Blick neu aus: Wo stehen Fachkräfte und Einrichtungen heute – und was bewirken digitale Systeme tatsächlich im Arbeitsalltag? 

Im Mittelpunkt steht damit nicht mehr allein, ob digitale Lösungen eingesetzt werden, sondern was sie für Fachkräfte und Versorgung wirklich leisten.

Rückblick 2025: Hohe Motivation trifft auf strukturellen Druck 

Mehr als 2.500 Beschäftigte aus Pflege und Sozialwesen in sieben europäischen Ländern haben an der myneva Trendstudie „Pflege & Soziales 2025“ teilgenommen. Die Ergebnisse zeichnen über Ländergrenzen hinweg ein ähnliches Bild: Die Motivation ist hoch – für 60 Prozent der Befragten steht der direkte Kontakt mit Menschen im Mittelpunkt ihrer Berufswahl. Gleichzeitig setzen Überlastung, fehlende personelle Ressourcen und unzureichende Rahmenbedingungen die Fachkräfte unter Druck. 

49,3 Prozent nennen Stress und Arbeitsbelastung als möglichen Grund, den Pflege- und Sozialsektor zu verlassen. Für 42,5 Prozent ist eine zu geringe Bezahlung ein möglicher Ausstiegsgrund. Gefragt nach konkreter Unterstützung im Arbeitsalltag wünschen sich 47,2 Prozent vor allem mehr Personal. 

Gleichzeitig wächst das Interesse an digitalen Lösungen und künstlicher Intelligenz. Fast die Hälfte der Befragten arbeitet bereits in teilweise digitalen Strukturen. Vollständig digital und mit mobilen Anwendungen sind jedoch nur 18,6 Prozent tätig. Das zeigt: Digitale Prozesse sind vielerorts angekommen, werden aber noch nicht durchgängig genutzt. 

Die Offenheit für KI ist ebenfalls groß: 70,2 Prozent sehen in künstlicher Intelligenz eine sinnvolle Unterstützung bei wiederkehrenden Aufgaben. Die Trendstudie 2025 macht damit deutlich: Entscheidend ist nicht mehr die grundsätzliche Bereitschaft zur digitalen Veränderung, sondern die Frage, welchen konkreten Beitrag Technologie im Arbeitsalltag tatsächlich leisten kann.

Trendstudie 2026: Hält die Digitalisierung, was sie verspricht?  

Mit der diesjährigen Trendstudie richtet myneva 2026 den Fokus auf die konkrete Wirkung digitaler Lösungen im Arbeitsalltag. Grundlage sind die Einschätzungen von mehr als 3.500 Fach- und Führungskräften aus sieben europäischen Ländern.  

Dabei konzentriert sich die Studie auf drei zentrale Bereiche: 

  • Zeit und Entlastung: Wie viel Arbeitszeit beanspruchen Dokumentation, Administration und wiederkehrende Aufgaben? In welchen Bereichen sparen digitale Lösungen bereits Zeit – und wofür wird diese gewonnene Zeit genutzt? 

  • Qualität und Fachkräftebindung: Tragen digitale Systeme zu einer besseren Dokumentation, weniger Fehlern und strukturierten Übergaben bei? Und können sie helfen, Fachkräfte im Beruf zu halten? 

  • KI im Arbeitsalltag: Wie können KI-Assistenzsysteme bei komplexen Dokumentationsanforderungen, sprachlichen Barrieren oder der Einarbeitung neuer Mitarbeitenden unterstützen? Und welche Voraussetzungen braucht es dafür – etwa Schulungen, klare Datenschutzregelungen und Unterstützung durch Führungskräfte? 

Damit verschiebt sich der Fokus von der Nutzung digitaler Technologien auf ihre konkrete Wirkung. Die Trendstudie 2026 soll sichtbar machen, wo digitale Unterstützung im Arbeitsalltag bereits einen Unterschied macht, wo weiterhin Hürden bestehen und welche Erwartungen Fachkräfte mit ihrer weiteren Entwicklung verbinden. 

Die Ergebnisse der Studie werden erstmalig am 23. September 2026 beim European Care Summit vorgestellt und mit Expertinnen und Experten aus der Branche diskutiert. Damit eröffnet die Studie den Dialog darüber, wie Digitalisierung und KI im Arbeitsalltag tatsächlich entlasten und die Versorgungsqualität nachhaltig verbessern können. 

 

Melden Sie sich jetzt kostenlos zum European Care Summit am 23. September 2026 an und erhalten Sie als eine der ersten Personen Einblicke in die Ergebnisse der Trendstudie Pflege & Soziales 2026 .

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European Care Summit 2026: Mehr Zeit für Qualität in der Versorgung    

Was bedeuten die Ergebnisse der Trendstudie für die Praxis? Darüber diskutieren Fach- und Führungskräfte am 23. September 2026 beim European Care Summit. Keynotes und eine Paneldiskussion ordnen die Erkenntnisse ein und zeigen, wie digitale Assistenten administrative Aufgaben reduzieren und mehr Zeit für eine hochwertige Versorgung schaffen.

In länder- und sektorspezifischen Break-out-Sessions wird der Blick auf konkrete Arbeitsfelder gerichtet: In der Altenpflege geht es unter anderem um vernetzte Versorgungsprozesse – vom Anfrage- und Belegungsmanagement bis zur mobilen Pflegedokumentation. Für die Kinder- und Jugendhilfe liegt der Fokus darauf, wie KI die Dokumentation und alltägliche Arbeitsabläufe unterstützen kann.

Der European Care Summit findet vollständig virtuell statt und ist kostenfrei. Sie entscheiden selbst, ob Sie eine einzelne Session besuchen oder das gesamte Programm verfolgen. Sollten Sie am Veranstaltungstag verhindert sein, sichert Ihnen die Anmeldung dennoch den Zugang zu den Ergebnissen der Trendstudie Pflege & Soziales 2026 .

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