Pflege verliert täglich eine Stunde: Digitale Assistenzsysteme könnten Pflegekräfte deutlich entlasten

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myneva

Pressemitteilung
  • Bis zu eine Stunde Zeitersparnis pro Tag durch digital unterstützte Dokumentations- und Prozessabläufe
  • myneva fordert europäischen Standard für tief integrierte digitale Assistenzsysteme in der Pflege
  • Live auf der Altenpflege 2026 in Essen: Digitale Assistenz im realen Versorgungsalltag

Essen, 10. April 2026Pflegekräfte entscheiden sich für ihren Beruf aus Überzeugung – für Verantwortung und Nähe zu Menschen. Doch im Arbeitsalltag verlieren sie täglich wertvolle Zeit durch Dokumentation, Systembrüche und administrative Prozesse.

Auf der Altenpflegemesse 2026 in Essen vom 21. bis 23. April zeigt die myneva Group, wie digitale Lösungen Pflegekräfte im Alltag entlasten und gleichzeitig einen europäischen Standard für moderne Pflegeprozesse setzen können.

„Wir diskutieren seit Jahren über Fachkräftemangel. Gleichzeitig akzeptieren wir, dass hochqualifizierte Pflegekräfte Stunden mit nicht wertschöpfenden Verwaltungstätigkeiten verbringen. Das ist strukturell nicht mehr tragfähig“, sagt Dieter Weißhaar, CEO der myneva Group.

Nach internen Analysen und Pilotierungen mit Pflegeeinrichtungen liegt das Entlastungspotenzial durch digital unterstützte Dokumentations- und Prozessabläufe bereits heute bei bis zu einer Stunde pro Tag. Hochgerechnet bedeutet das über 200 Stunden pro Jahr – pro Mitarbeitendem.

Digitale Assistenz statt zusätzlicher Software

Viele digitale Lösungen im Pflegemarkt bleiben isolierte Anwendungen. Sie schaffen neue Oberflächen – aber keine strukturelle Entlastung, da Medienbrüche zwischen den Lösungen Mehrarbeit verursachen.

myneva forciert einen Paradigmenwechsel: Digitale Assistenzsysteme müssen tief in zentrale Prozesse integriert sein – in Dokumentation, Kommunikation und Datenanalyse. Nicht als Add-on, sondern als Bestandteil der Kernarchitektur.

Wie dieser Ansatz konkret aussieht, zeigt myneva auf der Altenpflege 2026 anhand zentraler Anwendungsszenarien entlang des gesamten Pflegeprozesses:

Im Kern steht eine integrierte Plattform, die Prozesse nicht nur digital abbildet, sondern aktiv unterstützt und automatisiert – direkt im Arbeitsalltag der Pflegekräfte:

    • Sprachbasierte Dokumentation reduziert den Schreibaufwand unmittelbar in der Versorgungssituation
    • Automatisierte Datenverarbeitung und Auswertung schaffen Transparenz und Steuerbarkeit in Echtzeit
    • Durchgängige Prozessunterstützung verbindet zentrale Abläufe – von Aufnahme über Einsatzplanung bis zur Abrechnung
    • Vernetzte Kommunikation integriert Angehörige sowie an Telematik und ePA in die täglichen Arbeitsprozesse
    • Unterstützung spezialisierter Versorgungsbereiche, etwa Integrationshilfe und Intensivpflege

Alle Anwendungen sind nahtlos miteinander verbunden – ohne Medienbrüche, ohne doppelte Datenerfassung.

„Die Frage ist nicht, ob Pflege digital wird. Die Frage ist, ob Digitalisierung echte Zeit zurückgibt. Alles andere verfehlt den Kern des Problems“, so Weißhaar.

Europäischer Anspruch: Ein gemeinsamer Standard

Mit der Bündelung von Innovationen aus mehreren europäischen Märkten verfolgt myneva das Ziel, einen europäischen Standard für digitale Assistenz in der Pflege zu definieren – auf Basis einer interoperablen Plattformarchitektur und europäischer Datenhoheit.

Statt fragmentierter Einzellösungen entsteht so eine integrierte Assistenzarchitektur, die skalierbar ist und unterschiedliche Bereiche der Pflege – von stationären Einrichtungen bis zur ambulanten Versorgung – abbilden kann.

Altenpflege 2026 als Realitätscheck

Auf der Fachmesse Altenpflege 2026 in Essen zeigt myneva vom 21. bis 23. April (Halle 6, Stand 6-530), wie tief integrierte digitale Assistenz im Versorgungsalltag konkret funktioniert – live und anhand realer Anwendungsszenarien.

„Die Zukunft der Pflege entscheidet sich nicht auf Strategiepapieren, sondern im Alltag der Einrichtungen. Genau dort setzen wir an“, betont Weißhaar.

 

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Über die myneva Group

Die myneva Group zählt zu den führenden europäischen Softwareanbietern im sozialen Sektor – mit einem starken Fokus auf Digitalisierung und Innovation. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Essen, mehr als 460 Mitarbeitende arbeiten an 19 Standorten. Heute vertrauen über 6.400 Institutionen auf die Lösungen von myneva: 540.000 Nutzerinnen und Nutzer werden durch die Software in ihrem Arbeitsalltag unterstützt und betreuen rund 1,7 Millionen Klientinnen und Klienten in acht europäischen Ländern.

Geleitet von starken Werten wie Vertrauen, Wertschätzung und Verantwortung deckt myneva alle Bereiche des sozialen Sektors ab – von Altenpflege über Eingliederungshilfe bis hin zur Kinder- und Jugendhilfe sowie Sozialhilfe. Das Engagement des Unternehmens zeigt sich in benutzerfreundlichen Softwarelösungen und der engen Zusammenarbeit mit allen relevanten Akteuren, mit dem Ziel, die Versorgung zu verbessern und neue Perspektiven im sozialen Sektor zu schaffen.

 

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