myneva: 20 % Zeitersparnis in der Pflege durch Digitalisierung möglich
myneva
52 Minuten Zeitgewinn pro Schicht bereits heute realisiert – Politik muss Komplexität im System reduzieren
Essen / Tegernsee, 28.04.2026 – Anlässlich des Ludwig Erhard Gipfels stellt der europäische Softwareanbieter myneva seine neuen Thesen zur Zukunft der Pflege vor – mit einer klaren Botschaft: Digitalisierung kann die Arbeitsrealität von Pflegekräften spürbar verbessern und bis zu 20 % ihrer Arbeitszeit einsparen. Zusätzliche Zeit, die für die eigentliche Pflege der Klientinnen und Klienten zur Verfügung steht oder für die Verbesserung der wirtschaftlichen Leitungsfähigkeit des Sektors.
Bereits heute zeigen Praxiseinsätze, dass durch den Einsatz moderner Technologien – insbesondere mobiler Dokumentation und digital optimierter Prozesse – durchschnittlich 52 Minuten Zeitersparnis pro Pflegekraft und Schicht realisierbar sind – und das bereits ohne den Einsatz von KI. Mit dem gezielten Einsatz von KI und weitergehender Automatisierung kann dieses Potenzial perspektivisch auf bis zu 1,5 Stunden pro Schicht steigen.
Technologie ist nicht das Problem – die Lösungen sind da
Trotz verfügbarer Lösungen bleibt dieses Potenzial bislang weitgehend ungenutzt. Aus Sicht von myneva liegt die zentrale Herausforderung nicht in der Technologie selbst, sondern in strukturellen und regulatorischen Rahmenbedingungen.
Komplexe Vorgaben, fragmentierte Systeme und fehlende Standardisierung verhindern, dass digitale Innovationen flächendeckend in der Pflege ankommen.
„52 Minuten Zeitersparnis pro Schicht sind ein starker Anfang – aber wir sehen deutlich mehr Potenzial. Entscheidend ist, dass wir die Überregulierung im System reduzieren. Digitalisierung kann nur dann wirken, wenn sie im Alltag in den Prozessen wirklich ankommt“, sagt Dieter Weißhaar, CEO von myneva.
20 % Zeitgewinn: Hebel für wirtschaftliche und menschliche Entlastung
Die von myneva identifizierte Zeitersparnis von bis zu 20 % ist mehr als eine Effizienzsteigerung – sie ist ein zentraler Hebel zur Stabilisierung des gesamten Pflegesystems.
Die gewonnene Zeit hilft, die wachsende Versorgungslücke zu schließen und den steigenden Bedarf trotz Fachkräftemangel besser zu bewältigen:
- mehr Zeit für direkte Pflege
- spürbare Entlastung bestehender Teams
- bessere Nutzung der vorhandenen personellen Kapazitäten
- Versorgung der steigenden Nachfrage
„Jede Minute, die wir durch Digitalisierung zurückgewinnen, ist eine Minute mehr für den Menschen. Wenn wir es schaffen, 20 % der Arbeitszeit sinnvoll umzuwidmen, entsteht echte Entlastung – für Pflegekräfte, Einrichtungen und letztlich für die gesamte Gesellschaft“, so Weißhaar.
Klare Forderung: Rahmenbedingungen jetzt anpassen
Mit den vorgestellten Thesen richtet myneva einen klaren Appell an Politik und Entscheider:
Damit Digitalisierung ihr volles Potenzial entfalten kann, braucht es:
- weniger bürokratische Überregulierung
- einheitliche regulatorische Vorgaben und keine landesspezifischen Umsetzungen
- stärkere Standardisierung und Integration digitaler Systeme
Nur so kann die Pflege nachhaltig entlastet und zukunftsfähig gestaltet werden.
Das vollständige Thesenpapier „Pflege neu denken“ mit allen sieben Thesen und detaillierten Einordnungen steht ab sofort zum Download bereit: https://www.myneva.eu/de/ressourcen/downloads/thesenpapier-pflege-neu-denken
Diese Pressemitteilung können Sie hier herunterladen:
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- Bild zum Download (v.l.n.r. David Matusiewicz, Eric Bussert, Dieter Weißhaar, Siegfried Marquardt)
Über die myneva Group
Die myneva Group zählt zu den führenden europäischen Softwareanbietern im sozialen Sektor – mit einem starken Fokus auf Digitalisierung und Innovation. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Essen, mehr als 460 Mitarbeitende arbeiten an 19 Standorten. Heute vertrauen über 6.400 Institutionen auf die Lösungen von myneva: 540.000 Nutzerinnen und Nutzer werden durch die Software in ihrem Arbeitsalltag unterstützt und betreuen rund 1,7 Millionen Klientinnen und Klienten in acht europäischen Ländern.
Geleitet von starken Werten wie Vertrauen, Wertschätzung und Verantwortung deckt myneva alle Bereiche des sozialen Sektors ab – von Altenpflege über Eingliederungshilfe bis hin zur Kinder- und Jugendhilfe sowie Sozialhilfe. Das Engagement des Unternehmens zeigt sich in benutzerfreundlichen Softwarelösungen und der engen Zusammenarbeit mit allen relevanten Akteuren, mit dem Ziel, die Versorgung zu verbessern und neue Perspektiven im sozialen Sektor zu schaffen.
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