Neue Trendstudie zeigt: Österreich europaweit vorn bei KI-Nutzung in der Pflege.
myneva
37,3 Prozent der Befragten nutzen bereits KI-gestützte Systeme – der höchste Wert unter den sieben untersuchten Ländern.
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61 Prozent sparen durch digitale Systeme mindestens zehn Prozent Arbeitszeit
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Bei 77,7 Prozent wird die gewonnene Zeit von weiteren Aufgaben absorbiert
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Bei den 40- bis 49-Jährigen liegt die KI-Nutzung bereits bei 51,1 Prozent
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57,5 Prozent berichten keine Nutzung mobiler Apps für Mitarbeitende
Wien/Essen, 23. September 2026 – Österreich erreicht bei der Nutzung KI-gestützter Systeme in Pflege und Sozialwesen den höchsten Wert unter den sieben untersuchten europäischen Ländern. 37,3 Prozent der 500 in Österreich befragten Fach- und Führungskräfte nutzen entsprechende Anwendungen bereits. Zum Vergleich: Im europäischen Gesamtergebnis liegt der Anteil bei 30,0 Prozent.
Das zeigt die neue Trendstudie Pflege & Soziales 2026 von myneva, durchgeführt vom unabhängigen Marktforschungsinstitut Civey. Insgesamt wurden 3.525 Fach- und Führungskräfte in sieben europäischen Ländern befragt.
KI-Nutzung erreicht die Mitte der Belegschaft
Besonders verbreitet sind KI-gestützte Systeme unter den 40- bis 49-Jährigen. In dieser Altersgruppe berichten 51,1 Prozent von einer Nutzung. Dies ist der höchste Wert unter den ausgewerteten Altersgruppen. Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es 35,9 Prozent, bei den 30- bis 39-Jährigen 34,6 Prozent und bei den 50- bis 64-Jährigen 29,5 Prozent.
Das bedeutet allerdings nicht, dass ältere Beschäftigte KI grundsätzlich positiver beurteilen. Den positivsten Einfluss auf den künftigen Arbeitsalltag erwarten die 18- bis 29-Jährigen. Die Ergebnisse zeigen vielmehr, dass die tatsächliche Nutzung und die Einstellung gegenüber KI je nach Altersgruppe unterschiedlich ausgeprägt sind.
Digitale Systeme erzielen messbare Zeitgewinne
61,0 Prozent der Befragten sparen durch digitale Systeme mindestens zehn Prozent ihrer Arbeitszeit. 36,7 Prozent erreichen eine Ersparnis von mindestens 20 Prozent. Besonders häufig entstehen Zeitgewinne bei der Dokumentation mit 60,4 Prozent, bei der Informationssuche mit 48,3 Prozent sowie bei Organisation und Planung mit 45,3 Prozent. Mehrfachnennungen waren möglich.
Beim mobilen Arbeiten besteht dagegen weiterhin Potenzial. 42,5 Prozent berichten, dass in ihrem Arbeitsbereich mobile Apps für Mitarbeitende eingesetzt werden. Entsprechend nennen 57,5 Prozent keine solche Nutzung.
Zeitgewinne verbessern Arbeitsbedingungen
Die gewonnene Zeit wird unterschiedlich eingesetzt: 41,0 Prozent nutzen sie für eine bessere Dokumentation und 40,8 Prozent für mehr Zeit mit Klientinnen, Klienten, Patientinnen und Patienten. 37,3 Prozent verwenden den Zeitgewinn zur Reduzierung von Stress, 35,5 Prozent für ihre persönliche Entlastung und 24,4 Prozent zum Abbau von Überstunden.
Gute digitale Lösungen können damit zu besseren Arbeitsbedingungen beitragen. 56,8 Prozent der Befragten sehen in ihnen einen großen oder eher großen Beitrag zur Bindung von Fachkräften. Die Ergebnisse zeigen, dass digitale Lösungen wichtige Belastungsfaktoren im Arbeitsalltag reduzieren können.
Der Kapazitätsdruck bleibt hoch
Trotz der messbaren Effizienzgewinne entstehen nicht automatisch freie Kapazitäten. 77,7 Prozent stimmen der Aussage zu, dass die eingesparte Zeit von anderen Aufgaben aufgebraucht wird. 70,6 Prozent bewerten ihre tägliche Arbeitsbelastung als hoch oder sehr hoch. Bei 62,8 Prozent arbeitet das Team häufig an der Kapazitätsgrenze.
„Österreich zeigt zweierlei: KI-gestützte Systeme sind bereits im Arbeitsalltag angekommen, und digitale Lösungen schaffen messbare Zeitgewinne. Der nächste Schritt ist ein digitaler Assistent, der in die Arbeitsabläufe integriert ist, den jeweiligen Kontext versteht und relevante Informationen zur richtigen Zeit bereitstellt. So können aus technischer Effizienz mehr Kapazität und bessere Arbeitsbedingungen entstehen“, sagt Dieter Weißhaar, CEO der myneva Group.
Akzeptanz und Qualifizierung entscheiden über den weiteren Einsatz
65,4 Prozent erwarten einen positiven Einfluss KI-gestützter Systeme auf ihren Arbeitsalltag. Für deren Einsatz fühlen sich bislang 53,4 Prozent gut oder sehr gut befähigt. Als wichtigste Voraussetzungen für eine breitere Nutzung nennen die Befragten mehr Schulungen mit 43,2 Prozent, klare Datenschutzregeln mit 41,0 Prozent, eine höhere technische Sicherheit mit 39,8 Prozent und mehr Zeit für die Einarbeitung mit 38,6 Prozent.
Kostenloser Download der vollständigen Studie
Die vollständige Trendstudie Pflege & Soziales 2026 enthält weitere Ergebnisse aus Österreich und sechs anderen europäischen Ländern. Sie untersucht Arbeitsbelastung, administrative Anforderungen, Digitalisierung, Zeitersparnis, Qualität und den Bedarf an intelligenten digitalen Assistenten.
Die Studie steht ab dem 23. September 2026 kostenlos auf der österreichischen myneva Website zum Download bereit:
www.myneva.eu/studie-pflege-soziales-2026
Über die Studie
Die Trendstudie Pflege & Soziales 2026 wurde von der myneva Group GmbH beauftragt und vom unabhängigen Marktforschungsinstitut Civey durchgeführt. Befragt wurden 3.525 Fach- und Führungskräfte aus der Pflege und dem Sozialwesen in Österreich, Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Belgien, Finnland und Schweden. Die Feldzeit lief vom 15. Mai bis 1. Juni 2026. Die österreichische Stichprobe umfasst 500 Befragte. Bei Fragen mit Mehrfachauswahl können die Prozentwerte in Summe mehr als 100 Prozent ergeben.
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Über die myneva Group
Die myneva Group zählt zu den führenden europäischen Softwareanbietern im sozialen Sektor – mit einem starken Fokus auf Digitalisierung und Innovation. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Essen, mehr als 460 Mitarbeitende arbeiten an 19 Standorten. Heute vertrauen über 6.400 Institutionen auf die Lösungen von myneva: 610.000 Nutzerinnen und Nutzer werden durch die Software in ihrem Arbeitsalltag unterstützt und betreuen rund 1,7 Millionen Klientinnen und Klienten in acht europäischen Ländern.
Geleitet von starken Werten wie Vertrauen, Wertschätzung und Verantwortung deckt myneva alle Bereiche des sozialen Sektors ab – von Altenpflege über Eingliederungshilfe bis hin zur Kinder- und Jugendhilfe sowie Sozialhilfe. Das Engagement des Unternehmens zeigt sich in benutzerfreundlichen Softwarelösungen und der engen Zusammenarbeit mit allen relevanten Akteuren, mit dem Ziel, die Versorgung zu verbessern und neue Perspektiven im sozialen Sektor zu schaffen.
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