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Diskussion "Zerrbild Pflege - Diskrepanzen der Wahrnehmung"

Von myneva - 08. 11. 2022

Das war die CARE 4.0: 3 Tage voller interessanter Gespräche rund um die Zukunft der Pflege und einer spannenden Podiumsdiskussion mit myneva Austria CEO Mag.a Jutta Perfahl-Strilka

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Danke für Ihren Besuch bei der diesjährigen CARE 4.0  - sowohl bei unserem Stand als auch im Rahmen der spannenden Podiumsdiskussion mit unserer österreichischen CEO und CMO der Unternehmensgruppe Mag.a Jutta Perfahl-Strilka.

Mit den letzten Septembertagen ist auch die CARE 4.0, die europäische Messe für Führungskräfte in der Pflege, zu Ende gegangen. Wir waren natürlich mit einem Stand bei der CARE 4.0 vor Ort und haben viele Einblicke in die Zukunft der Pflege gewonnen.

Unser Director of Sales Walter Messerer ist nachhaltig begeistert von dem offenen Austausch und den Gesprächen, die er mit dem interessierten Publikum führen durfte. Auch CSO der myneva Gruppe Tobias Schmitz ist extra nach Wien angereist um bei der CARE 4.0 den internationalen Besucher:innen Frage und Antwort zu stehen.

Der letzte Tag der Messe für Führungskräfte in der Pflege startete mit der Podiumsdiskussion: "Zerrbild Pflege - Diskrepanzen der Wahrnehmung" unter der Moderation von Claudiu Suditu, Pflegedienstleiter bei Caritas Wien.

Mag.a Jutta Perfahl-Strilka wurde von CARE 4.0-Veranstalter Markus Mattersberger zu der Expert:innenrunde gebeten und hat die Einladung gern angenommen. Die anderen Gesprächspartner:innen waren Markus Golla, BScN MScN, Institutsleiter am Institut für Pflegewissenschaft imc FH Krems, Gabriela Hackl, Leiterin Pflege NÖ-Ost bei Caritas der Erzdiözese Wien und LAbg Ingrid Korosec, Präsidentin des Österreichischen Seniorenrates.

Kern der Diskussion waren die aktuelle Situation in Bezug auf Ressourcenknappheit, das (schlechte) Image der Pflege und die Konsequenzen, die daraus resultieren.

Föderalismus adé 

Die Diskutant:innen waren sich einig, dass der erste Schritt in die richtige Richtung die Vereinheitlichung der Gesetze und die daraus resultierende faire Verteilung der finanziellen Zuschüsse auf Bundesebene sein muss. Wie kommt ein/e Bewohner:in dazu, dass sie/er in Niederösterreich weniger Personal für die Lebensqualität zur Verfügung hat als in Wien?“

Wenn mehr finanzielle und somit personelle Ressourcen vorhanden sind, dann können die Pflegenden wieder das tun, wozu sie ursprünglich angetreten sind: die Klient:innen zu begleiten und zu unterstützen, statt ans Bett zu pflegen. Die Verantwortung dafür liegt aber nicht allein in der Politik: Auch die Mitarbeiter:innen in der Pflege sollen Verantwortung übernehmen. Arbeitgeber:innen kennen die relevanten Themen, müssen klare Forderungen stellen und endlich aktiv werden. Wenn man etwas verändern will, muss man sich zusammentun, sich zu vernetzen und den Weg gemeinsam gehen. Je geschlossener die Einheit umso mehr Chancen gibt es.

Wie kann man die Pflegekräfte im Job halten?

25% der Berufseinsteiger geben nach einem Jahr wieder auf, weil der Druck zu hoch und die Erwartungen an den Job enttäuscht worden sind. Was also tun? Der Fokus muss auf den Mitarbeiter:innen liegen: Fördern, involvieren, weiterentwickeln - horizontal und vertikal. Offene und ehrliche Kommunikation auf allen Eben bringt mehr als zu jammern. 

Die große Chance für alle Stakeholder der Pflegebranche: Es gibt viel Bereitschaft zu lernen und zur Weiterbildung. Der Beruf ist für viele zugleich eine Berufung. Er hat intrinsisch viel mehr Sinn als die meisten Berufsbilder. Andere Branchen suchen händeringend nach diesem übergeordneten Sinn - die Pflege nicht. Ein Vorsprung, den es auszunützen gilt.

Digitalisierung als Weg zur Verbesserung

Was brauchen die Pflegekräfte wirklich, um ihren Job machen zu können? Wie können sie erfolgreich in die Zukunft gehen? Die nächste Generation erwartet durchdachte digitale Systeme. Basis muss es sein, die geeignete Hard- und Software zur Verfügung zu stellen. Ein Laptop für eine ganze Station ist einfach zu wenig und bringt mehr Frustration als Erleichterung. Einfache und intuitive Bedienbarkeit  der Pflegesoftware und Pflegedokumentation, die es schafft wirklich zu entlasten - nur so, kann wertvolle Zeit für die Klient:innen gewonnen werden. Und nur so können und werden Pflegende vor einem Jobwechsel wegen Überlastung oder Frustration bewahrt. 

Der Antrieb ist und bleibt mit Menschen zu arbeiten. Ohne nur noch Prozesse abzubilden. Wir müssen ein positives Zielbild schaffen – das ist der Nordstern! Und gemeinsam die Attraktivität für Branche nach außen tragen.